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Bewusstes Entscheiden in Komplexität

Bewusst entscheiden öffnet Räume!

Warum gibt es so viel Ungleichheit in unserer Gesellschaft? Oft hat dies mit intransparenten Entscheidungsprozessen zu tun, die aus dem Paradigma individueller Nutzenmaximierung entspringen.

BEWUSSTES ENTSCHEIDEN IN KOMPLEXITÄT – Was ist das eigentlich?

Je komplexer die Welt wird, desto mehr kommt es auf ganzheitlich tragfähige Entscheidungen an. Für dich geht es darum, zunehmend besser deine Entscheidungsmuster kennen zu lernen und immer zielsicherer aus der Intuition heraus handeln zu können. Auf organisationaler Ebene befassen wir uns mit Methoden und Tools, um Komplexität zu verstehen und Entscheidungen auf dem jeweils passenden Komplexitätsniveau zu treffen.

BEWUSSTES ENTSCHEIDEN IN KOMPLEXITÄT
Was ist das eigentlich?
Bewusste Entscheidungen zeichnen sich dadurch aus,
dass sie zum Wohle aller gefällt werden.

Das Entscheidungsmuster des 20. Jahrhunderts passt nicht mehr zu den Herausforderungen unserer Zeit. Im 21. Jahrhundert gilt es, das Wohl aller im Auge zu behalten, um Neid, Hass, Gewalt und anderen negativen Energien den Nährboden zu entziehen. Nach welchen Kriterien entscheiden wir als Gesellschaft? Können wir überhaupt alle Informationen mit einbeziehen, um bewusste und dadurch gerechte Entscheidungen zu treffen?

Entscheidungen werden in unserer Gesellschaft von der Politik, Behörden, Vereinen, Schulen und vielen anderen Institutionen getroffen. Viele Entscheidungen haben Auswirkungen auf uns als Individuum und gleichzeitig auf uns als Gesellschaft. Wie anspruchsvoll es ist, gute Entscheidungen zu treffen, sehen wir beispielsweise daran, dass es selbst in einem Wohlstandsland wie Deutschland immer noch Hunger und Armut, keine ausreichende oder ungleiche Gesundheitsversorgung und viele weitere Missstände gibt.

Wie können uns bewusstere Entscheidungen bei der Lösung dieser Probleme helfen? Was könnte ein echter Maßstab für gute Entscheidung bei zunehmender Komplexität sein?

Bewusste Entscheidungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie zum Wohle aller gefällt werden. Und damit meinen wir nicht nur zum Wohle einer Gruppe, einer Organisation, einem Bundesland oder einer Nation. Nein, wir meinen zum Wohle aller.

Eine Entscheidung ist dann am besten, wenn sie keinen benachteiligt, um einen anderen besser zu stellen. Das ist die höchste Form einer bewussten Entscheidung. Doch wo sollen wir anfangen, um in einer so breit differenzierten Gesellschaft zu bewussteren Entscheidungsprozessen zu kommen?

Am besten in Kindergärten und Schulen. Wenn unsere Kinder lernen, was es heißt, bewusst und gerecht zu entscheiden und dies mit einer Haltung „zum Wohle aller“, können bewusste Entscheidungsprozesse in unserer Gesellschaft umfänglicher integriert werden. So können wir einen nachhaltigen Wandel bewirken – für mehr gegenseitiges Wohlwollen, Glück und Frieden in unserer Gesellschaft.

Bringen dich bitte wo du kannst ein, um Bewusstheit in die gesellschaftlichen Entscheidungsprozesse zu bringen. Einige Ideen dazu würden wir gerne mit dir teilen.

geschrieben von Kai Stammler