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Vertrauen & Sicherheit

Die Wunder-Droge

Werden Vertrauen und Sicherheit zu verlässliche Erfahrungen im Unternehmen, passieren Wunder. Wenn wir uns nur auf wenige Dinge fokussieren, sollte Vertrauen eines davon sein. Wollen wir mit Personen arbeiten, denen wir nicht vertrauen? Mitarbeitende, Kunden, Geschäftspartner?

VERTRAUEN & SICHERHEIT – Was ist das eigentlich?

Vertrauen gibt Sicherheit. In dich selbst, in die Welt, in der Organisation. Aus dieser Sicherheit heraus, kannst Du immer tiefer vertrauen und zu Deinem göttlichen Kern finden. Eine Positivspirale kommt in Gang: Wie können wir geschützte Räume durch eine Vertrauenskultur entstehen lassen? Wie bauen wir eine auf Vertrauen basierende, postdigitale Gesellschaft auf? Das sind die Fragen bei Station 4.

VERTRAUEN & SICHERHEIT
Was ist das eigentlich?
Ein Gefühl von Sicherheit ist die Grundlage für
kreatives, innovatives & freudvolles Arbeiten.

Aber der Begriff Vertrauen geht noch viel tiefer und ist es wert in Ruhe betrachtet zu werden. Genau genommen berührt ein Zustand von Vertrauen und Sicherheit das tiefste Bedürfnis in jedem von uns. Urvertrauen.

Je weiter entfernt wir von diesem Gefühl leben und arbeiten müssen, desto schlechter funktionieren wir. Umso schlechter funktioniert unsere Kreativität, Teamfähigkeit, Offenheit, Freundlichkeit. Wir sind abgeschnitten von Problemlösungskompetenz, unsere Resillienz nimmt ab und der Stress zu.

Die Abwesenheit von Vertrauen ist Gift für alles was eine Organisation effizient, was Abläufe flüssig, was Arbeiten einfach und freudvoll macht. Da helfen dann auch keine bunten Sofas und Tisch-Kicker in den Gängen. Menschen sehnen sich zutiefst nach dem Gefühl von Vertrauen und Sicherheit. Wenn sie es anhaltend erleben, öffnet es in ihnen Schritt für Schritt alle Fähigkeiten, die ihnen zugänglich sind.

Das ist psychologisch, neuronales und biochemisches Anfängerwissen. Fragen wir uns also: Was bewirken in unseren Organisationen die herrschenden Paradigmen und Regeln, sowie angewiesene oder geduldete Verhaltensweisen? Fördern sie Unwohlsein, Angst, Trennung, soziale Isolation oder fördern sie Vertrauen?

Vorschlag: Beobachte den Rest deiner Arbeitswoche einmal unter diesem Gesichtspunkt und teile uns deine Gedanken gerne per E-Mail mit.

geschrieben von Markus Hecht